Der Titel verrät bereits worum es uns geht: die Kulturszene Klagenfurts mit punktuellen Veranstaltungen weiter zu beleben und diverser sowie attraktiver für junge Menschen zu machen.
Ziel ist es, zu einem lebendigeren Klagenfurt beizutragen, in dem ein Stillen der kulturellen, kreativen und künstlerischen Bedürfnisse keiner langen Suche bedarf.
Die Vernachlässigung der kulturellen Infrastruktur hat langfristige Folgen. Gebäude, die nicht gepflegt werden, verfallen. Räume, die einst Begegnung ermöglichten, bleiben leer. Ganze Regionen verlieren nicht nur kulturelle Angebote, sondern auch wirtschaftliche Impulse – denn Kultur zieht Menschen an, schafft Arbeitsplätze und stärkt lokale Identität.
Eine Stadt ohne Kultur ist keine Stadt, sondern ein lose Ansammlung an Häusern, Plätzen, Orten. Erst durch die Bespielung durch Kultur – seien es öffentliche Lesungen oder Parties am Benediktinermarkt – wird diese Ansammlung zu einem lebendigen, urbanen und mit sich selbst verflochtenen Raum.
Es geht nicht mehr um die Frage, welche kulturellen Veranstaltungen wichtiger sind, keine Grabenkämpfe zwischen Massenkultur und Subkultur, einzig die Notwendigkeit und der Ruf nach Kultur (und urbanem Leben) im Gesamten bleibt.
Kultur ist kein Luxus. Sie ist der Kern einer jeden lebenswerten Stadt. Bei der Forderung nach einem Handeln der Politik geht es also nicht um persönliche Interessen einiger weniger Kulturschaffenden. Es geht um die allgemeine Forderung nach einer lebenswerten und zur Zukunft hin ausgerichteten Stadt. Und es geht darum, der politischen Verwaltung zu zeigen, dass ihr Handeln nicht in luftleerem Raum stattfindet.
Eine Initiative von Kärnten andas!